Der erste Weg in die Arbeit.


A95Ich pendle jedes Jahr gute 19.000 Km in die Arbeit und zurück. Einfach sind es grob 41 Km, also locker mit dem i3 zu machen. Zu meiner großen Freude unterstützt mein Arbeitgeber die E-Mobilität und stellt mir, in der Firma, eine Lademöglichkeiten zur Verfügung. Also ist das Pendeln in trockenen Tüchern. Selbst bei widrigsten Bedingungen sollte das easy machbar sein – Auf den Winter bin ich gespannt…

Es ist Montag und ich bin das erste Mal mit dem i3 in der Arbeit. Eine, sagen wir, “interessante” Erfahrung. Die Reaktionen gehen weit auseinander. Von “echt Cool” bis “damit komm ich ja garnicht in den Urlaub” und alles dazwischen. Meinem Gefühl nach fühlen sich einige Menschen irgendwie angegriffen. So als würde dieses Fahrzeug ihre Weltanschauung in Frage stellen. Nicht unbedingt der i3 aber das Konzept der E-Mobilität an sich. Allein die Tatsache das jemand sowas kauft und fährt klingt nach einer Provokation. Es sind wenige aber um so erstaunter war ich.

Sofort wurde gefragt woher ich den wüsste das mein Auto nicht mit Atomstrom geladen wird und ob die Batterien auch nach dem Gebrauch auch richtig entsorgt und wiederverwendet werden. Alles gute und berechtigte Fragen nur würden sie wie Anklagen vorgebracht. Faszinierend.

Also man bekommt deutlich mehr für sein Geld als ein Auto, man bekommt eine Weltanschauung die nach außen sichtbar ist und anscheinend jeden zum Kommentar auffordert. Ob man nun will oder nicht.

Da muss ich mich erst dran gewöhnen. So krass hab ich das nicht erwartet.

Mein Arbeitgeber steht dagegen voll hinter dem Konzept.

BF Maschinen GmbH

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