Erste „Langstrecke“ mit dem i3


Die erste Gelegenheit die Langstreckentauglichkeit zu testen. Wobei Langstrecke etwas übertrieben ist. Von München nach Scherenfeld, das sind einfach 112Km. Nicht wirklich weit. Für den i3 allerdings schon. Unterwegs war Zwischenladen angesagt. In Ingolstadt vor einem großen Einkaufspalast steht eine 5o Kw/h Ladestation, die auch Sonntags leicht zu erreichen is. Wir waren zu viert im Auto und sind auf der Autobahn 110km/h gefahren. Außentemperatur betrug ca. 0°C. Das bedeutet hin und wieder Heizen. 😉 Wir sind also nicht erfroren. Bei der Hinfahrt haben wir einen 27min Ladestopp eingelegt und bei der Rückfahrt einen 30min Ladestop. Auf dem Weg nach München geht es wohl bergauf zumindest haben wir mehr Strom gebraucht als am Morgen.

Der spannende Teil war die Ankunft in München. Vor der BMW-Welt zeigte er noch 10km Reichweite an und vor der Ladestation standen schon 3 weitere i3. Also sind wir weiter Richtung Heimat gefahren und haben zum Glück die Ladestation in der nähe frei vorgefunden. Hat also alles geklappt. Wir haben für den Tripp nur 30min, pro Fahrt, länger gebraucht als mit dem Verbrenner. Wie ich finde völlig im vertretbaren Rahmen. Und spannend war es auch noch. 😉

Ich verstehe schon, daß das nicht für jeden ist. Die Reichweite der E-Autos wird sich bald deutlich verlängern dann ist das alles kein Problem.

Mein einziges Problem ist, daß ich immer noch keine Steckdose in meiner Garage habe. Das würde alles so viel einfacher machen. Wenn man nicht abends immer schauen muss, daß genug Saft drin ist für die Fahrt in die Arbeit, sondern einfach nur daheim ankommen kann und das Ding nur in die Wand stecken muss.

Soll ja bald soweit sein…. hoffe ich. Das ist für jeden E-Auto Interessenten die wichtigste Frage: Kann ich Zuhause aufladen. Ein „JA“ macht die Sache deutlich einfacher. Es geht auch ohne aber dann immer mit Nervenkitzel. 😉

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